Verein

Kontinuität zählt zu den Eigenschaften, die vom Verein großgeschrieben werden. Vereinslokal ist seit den Tagen der Gründung vor über 122 Jahren das „Jägerheim“. Die „Zufriedenheit“ wurde in dieser bewegten Zeit lediglich von 12 Vorsitzenden geführt. In all den vielen Jahren des Bestehens hatten acht Chorleiter die musikalische Leitung der „Zufriedenheit“ inne. Der derzeitige Chordirektor Clemens Bröcher aus Ottfingen leitet die musikalischen Geschicke des Chores nun schon seit 1978 mit großem Können und Geschick. Unter seiner Leitung konnte 1981 erstmals der Titel eines „Meisterchores“ ersungen werden. Der Chor besitzt auch heute noch, zum fünften Male, dieses wertvolle Diplom. Im Laufe seiner Geschichte kann der Chor auf viele Höhepunkte, Preise und Ehrungen zurückblicken. Genannt sind hier nur die Zelterplakette des Herrn Bundespräsidenten, die „Goldene Note“ des Kreischorverbandes Altenkirchen, und die „Goldene Stecknadel humoris causa“, verliehen durch Dr. Karl Friedrich Everke. Zu den besonderen Höhepunkten gehören sicherlich die beiden Konzertreisen 1997 und 2006 nach Rom mit den Audienzen bei den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Dabei wurde dem Chor durch die Mitgestaltung der Vorabendmesse im Petersdom und dem Konzert in der vollbesetzten Basilika Sankt Ignatius, mit einzigartiger Atmosphäre, eine besondere Ehre zuteil. Als Botschafter für Völkerverständigung und musikalischer Brückenbauer wurde  die „Zufriedenheit“ 2003 bei ihrer Partnerschaftsreise in die Partnerstadt Krapkowice in Oberschlesien/Polen von der Presse  bezeichnet. Dabei hatten die Sänger auf Wunsch der Gastgeber ein Riesenprogramm zu absolvieren. Dazu gehörte die Mitgestaltung der Pilgermesse in der Basilika des Wallfahrtsortes Annaberg, die Mitgestaltung der Messe in der Marienkirche in Ottmuth und das Singen im Paulinerkloster von Jasna Gora in Tschenstochau, einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte der röm. kath. Kirche mit der „Schwarzen Madonna“, dem größten Heiligtum  Mitteleuropas und dem wertvollsten Nationalheiligtum der Polen. Mit den Auftritten im Schloss Moschen, Schloss Groß Stein und im Kulturhaus in Klein-Strelitz konnte sich der Chor für die überaus herzliche Gastfreundschaft bedanken. Die Konzerte in der Sankt Bartolomäus-Kirche in  Oberglogau und im Kulturhaus Krapkowice, im Beisein hoher Persönlichkeiten aus dem Sejm, der Woiwodschaft und dem Landkreis  Krapkowice, wurden von Emotionen und Ovationen begleitet. Die Auftritte des Chores fanden besondere Beachtung in der polnischen und heimatlichen Presse. Adventzauber und ein Wintertraum lagen 2009 über der Konzertreise nach Wien. Das Singen im Stephansdom und die erfolgreiche Teilnahme am internationalen Adventsingen im Prunksaal des Wiener Rathauses krönten  die Reise. Prag war das Ziel der Sänger mit ihrem Chorleiter im Jahre 2012. In der Kirche der deutschen Gemeinde in Prag, Sankt Johannes Nepomuk, sang die Chorgemeinschaft das Festhochamt zu Pfingsten. Nahe der Prager Burg, im Kloster Strahov, wurde in den einzigartigen Räumlichkeiten der Kloster-Bierbrauerei ein Freundschaftssingen mit regionalen Chören zu einem besonderen gesanglichen Vergnügen. Auf der Rückreise führte ein Auftritt des Chores in der bis auf den letzten Platz besetzten, Dresdener Frauenkirche zu einem Beifallssturm, den die Sänger bisher noch nicht erlebt hatten. Viele erste Preise, Ehrenpreise und Dirigentenpreise bei nationalen Leistungswettbewerben füllen die Schränke der „Zufriedenheit“ und sie befindet sich als motivierter,  leistungsorientierter Meisterchor in einem ständigen Verbesserungsprozess auch weiterhin mit dem Anspruch, auf diesem erfolgreichen Weg die Zukunft anzusteuern und dem Gesang auf hohem Niveau treu zu bleiben. Der Chor umfasst heute im 123. Jahr seines Bestehens 45 aktive Sänger. Sie sichern dem Verein und Chor in naher Zukunft ein Weiterleben, verleihen dem Vereinsleben Impulse und machen  ihn auch zu einem lebendigen Mitglied der Wissener Vereinsfamilie. Wissen-Köttingerhöhe im November 2013 
Vereinsgeschichte Teil 2
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Singen macht Spaß!
Gott war ein Sänger, singend erschuf er die Welt. Glaub mir, dass er sie singend heute noch in seinen Händen hält. (Hermann Claudius)